Für alle, die ein bisschen mehr wissen wollen …

 

Dass ich Stefan Läer heiße und 1990 in Siegburg (Rheinland) geboren und an der oberen Sieg aufgewachsen bin, lässt sich der Autoreninfo auf den Verkaufsseiten natürlich entnehmen.

Genauso gut wissen wir aber, dass allein diese Fakten noch keinen Menschen ausmachen.

 

Daher ein paar wirkliche Worte zu meiner Person:

Ein wenig aufmerksame Leser dürften entdeckt haben, dass in der „Autorenvita“ neben diesen harten Fakten noch ein vielleicht eher ungewöhnliches Wort fällt: „Sinnsuche“. Wir suchen also nach einem Sinn. Ein Leben lang. Ich glaube, jeder von euch hat in schlechten Momenten schon einmal das Gefühl erlebt, dass einem alles sinnlos scheint.

Wir suchen nach etwas, an dem wir uns festhalten können. Als unvollkommene Wesen in einer unvollkommenen Welt streben wir dem Vollkommenen zu und stellen uns zwangsläufig die Frage nach dem Sinn.

Ich würde lügen, wenn ich sagen würde, der Tod meines Bruders im Jahr 2009 im Alter von 14 Jahren hätte nichts mit dieser Suche zu tun. Ich wurde regelrecht desillusioniert und bekam auf grausame Art und Weise mit, dass es auch ein ziemlich heftiges Gegenteil von „Gut“ gibt.

 

Trotzdem bin ich ein fröhlicher und humoriger Mensch geworden, der versucht, in der Imperfektion dieser Welt das Gute zu sehen. Gegen das Böse zu kämpfen, genau wie Kisjat. Zu akzeptieren, dass unser Leben immer unvollkommen bleibt. „All die Narbe, all die Fehler sinn doch uch e Deil von uns“ (All die Narben, all die Fehler sind doch auch ein Teil von uns), heißt es nicht umsonst in einem Lied meiner Lieblingsband Kasalla. Rheinischer Optimismus ...

 

Ist diese „Sinnsuche“ der Grund, warum ich schreibe?

Jein. Meine ersten Schreibversuche tat ich schon in meiner heilen Jugendwelt. Spaß hat es mir immer gemacht, auch in der Schule. Aber sicherlich hat mir das Schreiben in schweren Zeiten ganz besonders geholfen. Schreiben heißt immer auch, ein Stück Welt zu verarbeiten.

 

Was gibt es sonst noch zu erzählen?

Wenn ich nicht gerade durch meine fiktiven Welten wandere, bin ich übrigens ein ganz irdischer Typ, habe Pharmazie in Bonn studiert, laufe und backe gerne und bin leidenschaftlicher FC Köln-Fan.

 

So, jetzt wisst ihr vielleicht ein kleines bisschen besser Bescheid, welchen Typen ihr vor euch habt …